In Hamburg gab es gerade das erste Come Together der neu gegründeten ZAYA Foundation. Ein Verein, der Mädchen und Frauen Räume geben möchte, in denen ihre Stärke sichtbar wird. Der Grund: Gleichberechtigung nur auf dem Papier reicht einfach nicht.
Gute Abschlüsse, starke Karrieren – und trotzdem fehlt oft die Hälfte der Chancen. Die ZAYA Foundation aus Hamburg setzt genau hier an: Sie schafft Räume, in denen Gleichberechtigung erlebbar wird.
Worum es geht
50 Prozent auf dem Papier heißt noch nicht: gleiche Sichtbarkeit, gleiche Entscheidungsräume. Das Problem beginnt früher – lange vor der Führungsebene.
„Mädchen wird schon im Sandkasten beigebracht, dass sie Platz machen müssen – Jungs, diesen Platz einzunehmen. Später werden Frauen für gute Ideen und hervorragende Arbeit gelobt, Männer dafür befördert“, sagt ZAYA-Mitgründer Thomas Voigt, Vater von zwei Söhnen und zwei Töchtern.

Haben Ziele und Projekte ihrer Foundation präsentiert: Thomas Voigt und Christina Plath. Christina Plath, Vorständin der ZAYA Foundation, möchte mit verschiedenen Projekten Mädchen und Frauen auf ihrem Weg in Führung unterstützen.
Hamburg als Ausgangspunkt
Aus dieser Beobachtung ist in Hamburg die ZAYA Foundation entstanden. Am Anfang stand eine einfache, persönliche Frage: In welcher Welt sollen unsere Töchter aufwachsen? Thomas Voigt und Falk Zirkel waren sich einig: Es reicht nicht, Gleichberechtigung gut zu finden. Man muss Orte schaffen, in denen sie spürbar wird.
Von der Idee zum Programm
Mit Christina Plath – Erfahrung aus Team- und Kampfsport sowie Business – hat die Stiftung eine Vorständin, die die Idee in Formate übersetzt. Erste Workshops sind ab September geplant. Dazu kommen Trainings, Veranstaltungen und ein Partnernetzwerk für neue Verbindungen.
„Die Stärke ist da“
„Wir gehen dabei nicht davon aus, dass Frauen erst stark gemacht werden müssen. Die Stärke ist da. Aber sie braucht manchmal einen Ort, an dem sie spürbar wird. Einen geschützten Rahmen. Andere Frauen. Bewegung. Austausch. Vorbilder. Und Menschen, die nicht erklären, was alles nicht geht, sondern fragen: Was brauchst du, um den nächsten Schritt zu gehen?“, so Christina Plath.
Mitmachen erwünscht
Rund 20 Gründungs- und Mitgliedspersonen arbeiten bereits mit. Alle, die sich angesprochen fühlen, sind eingeladen, mitzuwirken. Mehr Infos: zaya.foundation
Hamburg zeigt Haltung: ZAYA will Gleichberechtigung vom Prinzip zur Praxis machen – nah an der Realität von Mädchen und Frauen, mit Formaten, die Wirkung entfalten.
© ZAYA Foundation