Gedichte, die unter die Haut gehen, Wunden berühren und sie dabei vielleicht sogar ein wenig heilen: Manche Gefühle lassen sich schwer in Worte fassen – Clara Lösel findet sie trotzdem. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Wehe du gibst auf“ legt die Autorin nun mit „Ich dachte, sowas fühl nur ich“ nach. 101 neue Gedichte über Liebe und Gesellschaft, Lebensfreude und Trauer, Schönheitsideale und mentale Gesundheit, über die Stärke in der eigenen Verletzlichkeit – und vor allem über die Botschaft: Du bist damit nicht allein.

Gefühlvoll und zart, zugleich aber so schonungslos ehrlich, dass sie etwas zum Klingen bringen, das wir vielleicht längst vor uns selbst verborgen haben. Mit einer Instagram Community von über 600.000 Menschen erreicht die Autorin eine vielfältige Zielgruppe und regt zum Nachdenken und Fühlen an. Ihre Texte handeln von der Gefühlspalette in ihrer ganzen Tiefe und implizieren stets gesellschaftlich relevante Themen – vor allem schreibt sie über die Gefühle, die viele kennen, aber nur selten wirklich wahrnehmen oder aussprechen. Nach ihrem ersten Gedichtband, der Platz eins der SPIEGEL-Bestsellerliste erreichte und auch auf BookTok große Aufmerksamkeit bekam, finden sich in ihrem zweiten Gedichtband „Ich dachte, sowas fühl nur ich“ neben bereits bekannten Texten zahlreiche bisher unveröffentlichte Werke.

Reporter Willi Weitzel (Willi wills wissen) bringt im Vorwort auf den Punkt, was die Autorin und ihr neues Buch ausmachen: „(…) ‚Neugierde, Staunen und anderen Fragen stellen‘ gehen in unserer Zeit verloren. Oft ist es eher das schnelle Schubladendenken. Doch führt das nicht dazu, dass wir weniger miteinander sprechen, die Gesellschaft weiter auseinanderdriftet und wir alle immer einsamer werden? Dieses Buch rebelliert dagegen, es steckt voller Staunen und hinterfragt Alltägliches. Clara schafft es mit Poesie, Gräben zu überbrücken, Mauern niederzureißen und Türen (und Herzen) zu öffnen. Sie liefert Mut und Zuversicht und das Gefühl, nicht allein zu sein.“ Und auch die Reaktionen ihres Publikums zeigen, wie sehr ihre Worte den Nerv der Zeit treffen. Mittlerweile gehört Lösel zu den erfolgreichsten Stimmen der deutschsprachigen Poetry-Szene in den sozialen Medien.

Wer Clara Lösel nicht nur lesen, sondern auch live erleben möchte, hat bereits im Herbst die Gelegenheit dazu. Eine Preview-Show findet am 21. Oktober in der Laeiszhalle Hamburg statt. Die große Tour folgt im Frühjahr 2027, ebenfalls mit einem Termin in der Laeiszhalle am 7. Mai.

Clara Lösel, „Ich dachte, sowas fühl nur ich“, geb., 208 S., Rowohlt/Polaris, 20 €


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© Luise Blumstengel

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